Vor einem Monat

Heute vor einem Monat jährte sich zum 176. Mal die als „Schlacht bei Idstedt“ bekannte größte Militärschlacht des Krieges von 1848-51 in unserer Region. Zum Gedenken an die vielen Opfer auf beiden Seiten, aber auch zur Mahnung für den Frieden und zur Freude über die heutige Freundschaft zwischen Schleswig-Holsteinern und Dänen waren etliche Interessierte zum Ehrenmal am Museum in Idstedtkirche gekommen. (Eines unserer Fotos beweist, dass auch der Delegierte von Stolk, Johannes Jessen, anwesend gewesen ist.)

Die dortigen Kranzniederlegungen wurden hochfeierlich begleitet von der Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Kropp, die unter den Flaggen von Europa, Dänemark, Deutschland und Schleswig-Holstein die Hymnen beider Staaten und unseres Landes spielten.

Nach einer Kaffeetafel und einigen Grußworten hielt Landesbischof a.D. Gerhard Ulrich den Festvortrag. Darin bezeichnete er Idstedt als markanten Ort auf dem Weg zur Demokratie. Einfühlsam zeichnete er das damalige Bild gespaltener Familien nach, deren Angehörige auf beiden Seiten des Krieges kämpften. Auch heute noch würden Militärschläge aus Ideologien hergeleitet, die Leidtragenden seien aber immer die Menschen, die eigentlich nur in Frieden leben wollen. Seine bis ins Detail durchdachten Worte fanden hohe Anerkennung.

Unser letztes Foto zeigt den neuen Gedenkstein an der Straße nach Schwanholm. Auch der von Johannes Jessen initiierte Platz hat am 25. Juli einen würdevollen Kranz erhalten.