Übermorgen erscheint die neue Südangeln Rundschau. Die Stolker sind gespannt, ob sie am Dienstag tatsächlich in den Briefkästen landet. Wenige Tage Verspätung sind ja nicht schlimm; aber in der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass selbst in der Folgewoche einzelne Häuser oder sogar ganze Straßenzüge nicht beliefert worden sind. (Übrigens: Ab dem offiziellen Erscheinungstag ist die Rundschau über „Amt Südangeln“ online lesbar.)
In dem Zusammenhang mögen alle Wohnungsinhaber bitte prüfen, ob an ihrem Postkasten „Keine Werbung“ angebracht ist. Mehrere Beschwerden seitens unserer Verwaltung bei der Postdirektion haben nämlich ergeben, dass für die Post unsere Rundschau eine Werbeschrift ist. Ganz klar wurde kommuniziert, dass es sich um ein Nachrichten- und Informationsblatt mit sogar behördlichen Veröffentlichungen handelt – egal, die Austräger sind gehalten, private Werbeverbote zu beachten.
Sobald eine Auslieferung in Stolk bekannt ist, hinterlegt Bürgermeister Kai Börensen in der Verkaufsstelle der Bäckerei Schmidt einen Stapel an Rundschauen für diejenigen, die der Postbote vergessen oder bewusst ausgelassen hat. Das geschieht aber nicht am offiziellen Auslieferungs- und Folgetag; sonst wären alle Exemplare in Windeseile vergriffen.
Nun gibt es im Zusammenhang mit unserem Amtsblatt aber auch noch dies zu berichten: Papier ist lange schon deutlich teurer geworden, die Lohnkosten sind gestiegen – die Werbeeinnahmen von Firmen unserer Region stagnieren hingegen. Daraufhin hat der Amtsausschuss Südangeln als Herausgeber schon vor längerer Zeit seine jährliche Finanzierung aufgestockt. Gleichzeitig ist unser beliebtes Blatt immer umfangreicher geworden, zuletzt sogar auf 88 Seiten.
Weil drucktechnisch für eine mit wenigen Zeilen angefangene Seite gleich zwei Blätter mit vier Seiten gefüllt werden müssen, helfen auch diese zwei Möglichkeiten, Kosten zu sparen: Einzelne Beiträge sollten nur in Ausnahmefällen mehr als 300 Wörter haben. Und jede Gemeinde erhält im Prinzip eine Doppelseite zugesprochen (wie es schon immer die Regel gewesen ist).
Konkret lässt sich das natürlich nicht durchhalten, weil große Gemeinden womöglich mit Zentralitätsfunktion mehr zu bieten und zu berichten haben als kleinere Randgemeinden. Aber es ist schon mal ein Anfang, wenn z.B. Stolk nicht regelmäßig die Beschränkung überzieht. Die nächste Ausgabe zeigt, wohin das führt. Inhaltlich jedenfalls müssen die Stolker auf nichts verzichten – im Gegenteil: Dank unserer Homepage erfahren Interessierte sehr viel mehr und schneller, was im Dorf und seiner Nachbarschaft los ist.