Straßenerneuerung

Es ist schon einige Zeit her, aber es war noch in diesem Monat: Da zeigten die Schilder, dass zwei Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt waren: Die Alte Dorfstraße und Westerlücker Straße. Beide wurden ausgebessert, die eine dringend und die andere auf nur einem kleinen Teilstück.

Aber bei beiden lief nicht alles „rund“: Unnötig lange standen die Sperrschilder, ohne dass dort gearbeitet wurde. Und als alles fertig war, kamen die Schilder nicht rechtzeitig weg – die Müllabfuhr mied also diesen Dorfabschnitt und sorgte für Ärger bei den Anwohnern.

Im anderen Fall hatte Bürgermeister Kai Börensen mit dem Schwarzdecken-Unterhaltungsverband, der die Aufträge vergibt, ausdrücklich vereinbart, dass in zwei Abschnitten gearbeitet werden sollte und welcher der dringliche ist. Aber inzwischen hatte es Personalwechsel ohne ausreichende Kommunikation gegeben, und plötzlich war das lange Teilstück zwischen Kreisstraße und Kreuzung im „Paradies“ dicht und nur das südliche Ende aufgewertet. Die schlimmste Wegstrecke hingegen, die wir am 17. Mai mit Fotos gezeigt haben, sah immer noch so aus.

Etwas anderes hingegen hat geklappt: Zur Gesamtmaßnahme der diesjährigen Wegeverbesserungen gehört auch die Befestigung der Paleg-Zufahrt. Nach erfolgter Ausmessung wollte die Firma Anfang Juni starten mit der Auflage, dass der gesamte Bereich dann einige Tage nicht befahrbar sein wird. „Halt“, sagte da Bürgermeister Börensen, „wir haben Schützenfest am 13.6. Am 15. könnt ihr loslegen.“

Den ersten Teil hat die Firma eingehalten, aber beim zweiten gleich abgewunken: Das passt nicht in den Auftragsplan. Im Juli soll diese Arbeit gemacht werden, und dann ist auch die letzte Straßensanierung in diesem Jahr dran: Böklundfeld.

Wir bleiben „am Ball“ und berichten, ob in Deutschland, wo Großes selten nach Plan gelingt, wenigstens im Kleinen einiges klappt.