Am 12. Mai begannen Tiefbauarbeiten zur Verschönerung des Vorplatzes der Gedächtnishalle in Idstedtkirche. Aber Einheimische fragen sich bei unserem Foto verwundert: Warum baggert da Johannes Jessen aus Stolk? Wieso arbeitet da auch der Stolker Gemeindearbeiter Reiner Haß? Nur die Anwesenheit vom Bürgermeister aus Stolk, Kai Börensen, ist klar – schließlich arbeiten seine Leute hier.
Sie haben am ersten Tag den Oberboden abgenommen von einer wildkräuterbewachsenen ehemalig begehbaren Freifläche, die wieder in den früher ansehnlichen Zustand versetzt werden soll. Und weil die Gemeinde Stolk Mitglied ist im Förderverein der Gedächtnishalle, hat Bürgermeister Kai Börensen seinen Gemeindearbeiter und Gerätschaften für diese Pflegemaßnahme spendiert.
Stolks Delegierter in der Idstedt-Stiftung, Johannes Jessen, bewies sich in seiner zusätzlichen Funktion als Vorsitzender des Fördervereins derweil als versierter Bagger-Bediener.
Reiner Haß hat den Bodenaushub nach Schwanholm gefahren, wo eine Gedenkstätte errichtet werden soll für ein Massengrab von 1850, das im Wald wegen Seeadler-Schutz nicht mehr aufgesucht werden darf.