In der Jahreshauptversammlung der Sportschützen gab es eine Veränderung im Vorstand: Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Voß hatte darum gebeten, nach 26 Jahren aus diesem Ehrenamt ausscheiden zu dürfen. Ihm wurde mit Beifall für sein Wirken gedankt, das so manches Mal unerwartet gefordert war.
Weil turnusmäßig die Wahl des Vorsitzenden anstand, die schnell zu einer einmütigen Wiederwahl von Daniel Hagge führte, beschlossen die Mitglieder zunächst, dass die Stellvertretung ausnahmsweise für drei Jahre gewählt wird, damit diese beiden Posten künftig nicht erneut an einem Abend besetzt werden müssen. Und dann ging auch das zügig und einstimmig: Neuer stellvertretender Vorsitzender der Sportschützen ist seit letztem Donnerstag Fred Hagge.
Für die ausscheidende Kassenprüferin Ingeburg Ohlsen rückt Johannes Jessen nach, der die Geldgeschäfte von Kassenwart Sönke Struck zusammen mit Heike Mordhorst kontrollieren wird.
Heike Mordhorst stand zweimal mehr im Mittelpunkt: Als amtierende Vereinsmeisterin in der Disziplin „100m stehend aufgelegt“ (mit 296,2 Ringen bei 30 Schuss auf Zehnerscheiben) erhielt sie vom Vorsitzenden Daniel Hagge eine Urkunde und die Meisternadel zusammen mit den beiden Nächstplatzierten Chris Petersen von Freeden und Hartmut Kühl.
Und sie erhielt den Wanderpokal (oder besser: darf ihn ein weiteres Jahr bei sich zuhaus haben) als eifrigste Schützin: An 34 Abenden hat sie im vergangenen Jahr am Übungsschießen teilgenommen.
Neben den wöchentlichen Treffen vereinbarten die Mitglieder einen Ausflug, an dessen Inhalt noch gearbeitet wird, sowie diese Termine: 3.4. Preisschießen; 9.5. Unterstützung beim Kinderfest; 5.9. Dorfpokalschießen; 17.12. Weihnachtsschießen.
Bürgermeister Kai Börensen gratulierte den Gewählten, dankte Klaus Voß für seine beständige Hilfsbereitschaft bei Instandsetzungen im Paleg, lobte den Verein, der jede Woche Menschen zusammenbringt, und wandte sich an Kassenwart Sönke Struck: „Wenn die Gemeinde kein Geld mehr hat, wende ich mich an dich.“