Von den meisten unbemerkt, hat sich Saharastaub über Stolk ausgebreitet. Bereits am Freitagabend driftete die Staubwolke in etwa 3000m Höhe von der Nordsee landeinwärts. Deshalb verschwand die Sonne nicht unter dem Horizont, sondern schon etwas früher in einer Dunstschicht.
Wir zeigen die Ansicht in Oberstolk. Beim Heranzoomen werden die Staubschlieren sichtbar, aber auch drei Sonnenflecken, die für die immer noch hohe Wahrscheinlichkeit von Polarlichtern verantwortlich sind.
Das letzte Foto stammt von Samstagmorgen: Dort, wo im wolkenfreien Bereich eigentlich blauer Himmel sein sollte, sieht es milchig-trüb aus. Wenn also einer behauptet: „Stolk und die Sahara liegen gar nicht so weit auseinander“, dann hat es für das vergangene Wochenende gestimmt.