Auch beim Thema „Öffentlicher Personen-Nahverkehr“ ist unsere Redaktion dran geblieben: Am 13. Januar hatten wir über eine Protestaktion an der Haltestelle Oberstolk zum ausgedünnten Busfahrplan berichtet und im Sommer bei Bürgermeister Börensen nachgefragt, ob es diesbezüglich eine Reaktion gegeben hat. „Nein“, war seine Antwort.
Am 2.7. kam schließlich unser Beitrag, dass zwei Tage später für sechs Wochen gar kein Bus nach Schleswig oder nach Böklund fährt und dass sich dieser „Notstand“ in allen Schulferien wiederholt. Daraufhin wurde der Stolker Protest erneuert mit der Bitte um ein Gespräch beim zuständigen Werkleiter Heiko Hecht (Foto 2.v.li.).
Wie unser Foto zeigt, hatte Bürgermeister Kai Börensen dabei Unterstützung von Amtsvorsteher Jürgen Steffensen (li.). Ein Vertreter für den Rufbus war auch dabei mit dem Ergebnis, dass wir an dieser Stelle allen, die bisher nicht wussten, wie man den Rufbus bestellen kann, die Möglichkeiten hierzu offenlegen. Wer kein Smartphone nutzt, kann das auch telefonisch – das ist eine Erleichterung besonders für Ältere, die sich bisher „abgehängt“ gefühlt haben.
Weiterhin hat der ÖPNV-Betrieb des Kreises Schleswig-Flensburg mitgeteilt:
„Hauptsächlich geht es um die Linie 635 Fahrt 202. Diese haben sich die Kontrolleure der Autokraft angesehen: Der Bus ist voll, aber es bleibt kein Fahrgast stehen. Die elektronischen Zähldaten bestätigen das. Trotzdem hat die Autokraft für die kommende Woche noch einmal manuelle Zählungen veranlasst, um sicher zu gehen.
Bezüglich der Linie 630 sind keine Probleme gemeldet worden und auch die elektronischen Zähldaten liefern entsprechende Rückschlüsse.“

