Kürzlich trafen sich Wehrführer Alexander Hansen, sein Stellvertreter Sven Boysen, Gruppenführer Torge Mordhorst, Bürgermeister Kai Börensen und Gerlind Matthiesen für den DRK-Ortsverein im Feuerwehrhaus, um zu aktualisieren, was die Gemeinde im Herbst 2022 in Gang gebracht hatte.
Damals war festgelegt worden, in welchen Schritten sich Freiwillige Feuerwehr, Gemeinde und DRK auf längerfristigen und großflächigen Stromausfall einstellen können. Auch war eine Liste erstellt worden von Bürgerinnen und Bürgern mit medizinischer Ausbildung oder notfallrelevanten Ausrüstungen und Kompetenzen.
Hintergrund ist die Tatsache, dass ohne Strom nach und nach auch Telefon, Abwasser und Frischwasser ausfallen. Unser Feuerwehrhaus hatte man schon damals als Anlaufstelle bestimmt, um einen Notruf absetzen oder ein Handy aufladen zu können.
Nachdem der Kreis Schleswig-Flensburg jede Gemeinde mit einem Hinweisschild und einer Notfallbox ausgestattet hatte, sichtete man nun die vorhandenen Materialien und klärte mögliche Abläufe während eines Ernstfalls, der in unserer krisengeplagten Zeit durchaus andere Szenarien als einen längeren Stromausfall haben kann. Dabei wurde auch festgelegt, was eines unserer Fotos zeigt: Die Leitung am Notfall-Infopunkt im Feuerwehrhaus hat der Bürgermeister (im Verhinderungsfall seine Stellvertretung), weil die Feuerwehr eventuell außer Haus operativ tätig sein muss.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Eine Dauer-Unterbringung von Einwohnern ist nicht vorgesehen. Aber Notrufe, kleine Hilfeleistungen, Akku-Aufladungen und Informationen über die aktuelle Lage dank eines stromunabhängigen Kurbelradios sind möglich. Alles Nähere regelt der Einzelfall, der hoffentlich nicht eintritt.