Neues Buch über 1850

Vor einem Jahr fand in der Akademie Sankelmark eine Tagung statt, die sich mit einem Ereignis im Zusammenhang mit der Revolutionsgeschichte zur Demokratisierung seit 1848 beschäftigte: der Schlacht in Oberstolk und Idstedt 1850. Die Inhalte dieser Tagung sind nun in einem 91 Seiten starken Buch zusammengefasst mit dem Titel „Die Schlacht von Idstedt 1850 – Neue Perspektiven für die deutsch-dänische Erinnerungskultur“.

Unser Foto zeigt die beiden Stolker Johannes Jessen (re.) und Joachim Schulze, die das Buch im Idstedt-Museum in Empfang genommen haben.

Der Vorsitzende der Ratsversammlung der Idstedt-Stiftung, Kreispräsident Walter Behrens, schreibt dazu in seinem Vorwort:

„…Die aktuellen kriegerischen Ereignisse auf der Welt zeigen, dass Frieden und Demokratie in Europa keine Selbstverständlichkeit mehr sind. Es gilt deshalb, bei jedem einzelnen Menschen das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die obersten Werte unserer Verfassung ihren Ursprung in der gemeinsamen vom Volk getragenen freiheitlichen Grundordnung und in der Bereitschaft jedes einzelnen haben, sich für ein Leben in Frieden und Demokratie einzusetzen.

Insofern ist es richtig und notwendig, … jährlich am 25. Juli zusammenzukommen und die Schlacht bei Idstedt als Mahnung und auch als Inspiration für eine gemeinsame, friedliche Zukunft wachzuhalten.“

Dazu müssen wir aus der Vergangenheit wirklich lernen, und welche Inhalte bietet dafür dieses Buch? Illustrativ bebildert kann man dort nachlesen über das Museum in Idstedtkirche von einer Waffenkammer zum Ort deutscher Demokratiegeschichte, von Idstedt in den schwierigen Anfängen der Demokratie in Schleswig-Holstein bis zum Ende des ersten Schleswigschen Krieges 1851, von der dänischen Sicht auf Idstedt im Krieg von 1848-51, von der Schlacht bei Idstedt im europäischen Kontext sowie „Auf den Spuren der Schlacht vom 24./25. Juli 1850“.

Das Buch endet mit der Zusammenfassung einer Podiumsdiskussion über Idstedt als authentischer Geschichtsort und mit der Festrede zum 175. Jahrestag zum Thema „Das Land Schleswig-Holstein – wie alles begann“.

 

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