Neuer Jagdpächter

Ab April tritt Torge Mordhorst die Nachfolge von Dieter Karde als Jagdpächter an. Das ist ein Ergebnis der außerordentlichen Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Stolk vom 27. Februar. Zum Hintergrund:

Die 1465 ha große Gemeinde Stolk bildet mit ihrer Gemarkung einen Jagdbezirk. Dazu gehören nicht die bewohnten Grundstücke als „befriedete Bezirke“, und herausgerechnet werden auch mindestens 75 zusammenhängende Hektar eines Landwirts, der diese Flächen privat zur Jagdausübung verpachtet hat.

Für den genossenschaftlichen Anteil bleiben 1350 ha. Die Gesetzeslage erlaubt für jeweils 250 ha einen Pächter; das macht in Stolk fünf. Und diese Obergrenze haben die Stolker in Anspruch genommen.

Für sich selbst haben die Stolker zwei interne Regelungen getroffen: Die große genossenschaftliche Jagdfläche ist in die Reviere Niederstolk, Oberstolk und Helligbek geteilt. Und ein Pächter muss am Ende des Jagdjahres, in dem er 70 Jahre (alt) geworden ist, einem/r Jüngeren Platz machen.

Das traf zuletzt für Dieter Karde zu. Mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April rückt für ihn Torge Mordhorst in die Riege der Jagdpächter nach, zu der auch Holger Mordhorst, Angela Jensen, Nina Bendixen und Jürgen Paulsen gehören.

Diese Regelung hat mit letztlicher Verantwortung für Vieles zu tun, wirkt sich aber auf den praktischen Alltag nicht aus: Dieter Karde ist als Jagdscheininhaber seit 52 Jahren in seinem Revier Oberstolk auf den Flächen der Landwirte unterwegs und macht das auch weiterhin – künftig zusätzlich mit einem Erlaubnisschein des neuen Pächters Torge Mordhorst.