An der Straße zwischen Idstedt-Osterfeld und Schwanholm steht am Rand des Waldes Karrenberg ein neuer Gedenkstein für 53 Schleswig-Holsteiner, die in der Schlacht am 25. Juli 1850 in der Nähe gefallen sind. Ihr Massengrab befindet sich in besagtem Wald, der aber wegen eines Seeadlerhorstes schon seit Jahren nicht mehr betreten werden darf.
Um die Erinnerung an die Kriegsopfer als Mahnung für den Frieden wachzuhalten, wurde die Gedenkstätte am öffentlichen Weg errichtet und ist seitdem Bestandteil eines Radrundweges zu den Gräbern und Mahnmalen von 1850.
Und hier kommt die Gemeinde Stolk ins Spiel: Der Vorsitzende des Fördervereins der Gedächtnishalle, Johannes Jessen vom „Möhlbarg“, hatte die Idee hierzu und holte sich die Zustimmung der Gemeinde Idstedt und vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, knüpfte weitere Verbindungen und legte selbst Hand mit an.
Doch zunächst hatte er sich auf die Suche nach einem geeigneten Findling gemacht. Er fand ihn in Schwenshöh (Foto 2, oben auf dem Steinhaufen). Nach der Erlaubnis zum Abtransport kümmerte sich eine Firma um Reinigung und Beschriftung.
Derweil karrte unser Gemeindearbeiter Reiner Haß im Rahmen von Stolks Spende an den Förderverein den Aushub vom Vorplatz der Gedächtnishalle, wo die neue Kanone platziert wurde, an den Platz der jetzigen Gedenkstätte. Dann arbeitete die Bundeswehr das tonnenschwere Material zu einem ansprechenden Untergrund um.
Zuletzt wurde am 16. Juni der Gedenkstein platziert.