Neue Wasserzähler

Stolk wird im kommenden Jahr führend sein in Südangeln und in der Modernität auf dem landesweit zweiten Platz – in Bezug auf die Nutzung von derzeit technisch neuwertigsten Wasserzählern.

Der Vorstand unseres Wasserbeschaffungsverbandes Südangeln hatte im November einstimmig einen Antrag an die Delegiertenversammlung beschlossen, der Anfang Dezember dort auch genau so einmütig abgesegnet wurde, nämlich:

Wo turnusmäßig nach sechs Jahren ein Austausch der Wasserzähler ansteht, wird umgerüstet auf moderne Ultraschall-Funkwasserzähler. Konkret heißt das: Zufällig ist Stolk dran, und hier werden 300 dieser High-Tech-Geräte eingebaut. Wenn die sich bewähren, werden nach und nach nur noch diese neuen eingebaut, bis alle derzeit 6500 Zähler ersetzt sind.

Unser Foto zeigt Jens Uwe Hansen aus Plön von der Firma Heitland in Solingen, der im Beisein des technischen Wasserwerk-Chefs Hartmut Kühl dem Verbandsvorsteher Johannes Petersen ein erstes Exemplar der neuen Serie überreicht.

Was ist das Besondere am Funkwasserzähler? Als Verbraucher muss man nicht mehr selbst ablesen und den Wert an einen Dienstleister des WBV übermitteln. Stattdessen gibt es eine automatisierte Fernauslesung übers Mobilfunknetz ohne Kosten für den Endkunden.

Außerdem kann man sich die App „SURU Connect“ aufs Smartphone laden. Dann kann man regelmäßig seine Verbrauchsdaten ablesen, auf den Tag stundengenau und im tageweisen Wochenvergleich. Man erhält sogar eine Nachricht, wenn der Verbrauch plötzlich ungewöhnlich hoch ist und eventuell eine Leckage vorliegt.

Der Preis für solch einen Ultraschall-Funkwasserzähler beträgt 84,90 Euro ohne MWSt. Das erscheint zunächst als ungeheuer große Investition für den WBV; doch Wassermeister Hartmut Kühl beschwichtigt: „Auf Dauer wird das für unseren Verband billiger; denn bisher müssen die Zähler alle sechs Jahre ausgetauscht werden. Die neuen hingegen sind auf zwölf Jahre ausgelegt. Lediglich eine Stichprobe bei 40 von 1000 Zählern ist noch nach sechs Jahren nötig, wobei auftretende Fehler von der Herstellerfirma kostenfrei ersetzt werden.

Wir zeigen drei weitere Fotos: das Sichtfeld des neuen Zählers (leider unscharf, aber die Schriftzüge interessieren ohnehin niemanden), ein Beispiel am 9.12. vom Verbrauch bei Jens Uwe Hansen zuhaus als aktuelle Anzeige auf dem Smartphone im Wasserwerk Süderfahrenstedt (einschl. deren Deckenlampe) sowie ein Beispiel stundengenauer Anzeige an einem Tag.

Wir bleiben dran und berichten, wenn Stolk ins digitale Wasserverbrauchszeitalter einsteigt.