Unsere Landschaft verändert sich in positivem Sinn. Wer nach Schwenshöh hinauffährt, sieht linksseits durch den winterkahlen Knick, dass auf der Koppel irgendwas steht. Damit nicht alle Neugierigen auf den Wall klettern, um einen genauen Blick zu erhaschen, liefern wir die Fotos.
Sie zeigen: Dort wächst eine Obstwiese heran. 50 Bäume werden später Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen tragen, weil Besitzer Nis Hansen privat sowie unter Einbeziehung eines Förderprogramms des NABU eine Pflanzaktion gestartet hat, bei der viele freiwillige Helfer gegraben, gebohrt, gehämmert und angebunden haben. Jeder hat einen Baum als Pate übernommen. Vielleicht geschieht in der Gegend diesbezüglich sogar noch mehr – wir bleiben dran.
Unsere letzten vier Fotos stammen aus dem „Jordmoor“. Dort wird in privater Initiative eine ganze Koppel aufgeforstet. Man sieht, dass der noch nicht angepflanzte Bereich mit Furchen bereits vorbereitet ist. Und genau gegenüber auf der anderen Straßenseite ist eine Weide frisch eingezäunt. Das sieht ganz danach aus, dass auch hier Bäume wachsen werden.
Was an den genannten Stellen in Stolk geschieht, ist zwar langfristig angelegter, aber allerbester Klimaschutz: Bäume entnehmen der Atmosphäre bekanntlich Kohlendioxid und geben dafür Sauerstoff ab. Während sich die große Politik mit schnell verfügbaren regenerativen Energien in teils verschandelter Landschaft befasst, entstehen vor Ort klimafreundliche Naturflächen. Prima fürs Klima!