Wir haben lange mit diesem Beitrag gewartet. Er hätte schon am 14. September erscheinen können; aber wir wollen nicht den Eindruck erwecken, überwiegend „Müll“ zum Thema zu machen. Es stand nämlich bereits am 12.9. verständnisloser Schrott auf unserer Homepage. Genau damit hat vielleicht der neuerliche Umweltfrevel zu tun:
Kaum waren bei den Containern abgelegte rotte Teppiche veröffentlicht mit dem Hinweis, dass die Gemeinde alles daransetzt, künftige Täter zu überführen, da ging es in der Folgenacht mit alten Teppichen und anderem Unrat weiter (absichtlich, um der Allgemeinheit zu beweisen „Ihr kriegt mich nicht“?). Am Vormittag des 13.9. erreichten den Bürgermeister und die Redaktion Fotos und Hinweise „ordentlicher“ Bürger über diese neuerliche Vermüllung. Doch es war Sonntag, und deshalb wurde Gemeindearbeiter Reiner Haß zunächst in Ruhe gelassen.
Der abgelegte Müllhaufen führte dann dazu, dass in der Dunkelheit zum folgenden Montag weiterer Schrott neben und hinter den Altkleider-Containern hingeschmissen wurde. Ein volles Katzenklo war dabei wie eine kaputte Mikrowelle und sonstiger „Mist“.
Am Ende war der private Anhänger unseres Gemeindearbeiters voll, eine Fahrt zur Deponie war fällig, dortige Gebühren für die getrennte Entsorgung hingegen nicht – aber der Vormittag war weg mit privaten Spritkosten und bezahlter Arbeitszeit, die für die eigentlichen Aufgaben eines Gemeindearbeiters verloren war.
Als Folgen drohen nun: Die Container werden effektiver überwacht oder erhalten einen abgesperrten Platz mit Öffnungszeiten oder sie verschwinden ganz, um die Einfahrt zum Paleg überhaupt nicht mehr mit Müll in Verbindung zu bringen.
Die große Mehrheit unserer Einwohnerschaft würde sich freuen, wenn der nächste Müllbericht zum Inhalt hat: „Wir haben einen Täter überführt!“