Die erste Oktoberhälfte ist bei uns je nach Großwetterlage geprägt von der Maisernte. Voll und leer rauschen die Transporter dann durchs Dorf; perfekt aufeinander abgestimmt sorgen sie dafür, dass es keinen Leerlauf gibt auf den Feldern, die zügig den Blick in die Weite wieder freigeben.
Was als Viehfutter oder zur Energiegewinnung dient, hat eine lange Tradition. Dabei hat Stolk eine führende Position: Die erste Maiskoppel mindestens in Südangeln, wahrscheinlich in ganz Angeln, vielleicht nördlich der Eider und eventuell sogar in Schleswig-Holstein (Wer kann einen Gegenbeweis liefern?) stand 1968 in Stolk – auf einer kleinen Versuchsfläche südlich der Landesstraße im Bereich Hauptstraße 70. Besitzer war damals Peter-Heinz Philipsen, der auf seinem angrenzenden Bauernhof in besagtem Jahr einen Lehrling aus Bayern ausbildete. Und dieser hatte gemeint: „Ich kenn´ da was von zuhaus; sollen wir das mal ausprobieren?“ Das war der Beginn einer landwirtschaftlichen Erfolgsgeschichte.