Morgen ist es zwei Wochen her, dass Stolker bei der Heimfahrt aus Böklund nicht mehr zu Linksfahrern werden; denn der schlechteste Abschnitt unserer Landesstraße wurde endlich ausgebessert – zwar nicht ruckelfrei, aber doch so, dass man die Spur halten und die erlaubten 70 km/h fahren kann.
Der vorherige Zustand war übrigens nicht von Böklund zu verantworten. Darauf hat Bauausschuss-Vorsitzender Timo Hansen (ein gebürtiger Stolker) in öffentlicher Sitzung hingewiesen. Auf mehrfache Beschwerden beim Baulastträger habe dieser sinngemäß geantwortet: „Wenn ihr euch weiter beschwert, stellen wir ein Schild auf, dass nach dem Ortsausgang nur noch 50 gefahren werden darf.“ Nun also hat der zuständige Landesbetrieb doch noch eingelenkt.
Zu zweien unserer Fotos machen wir Anmerkungen, die den Bezug der Straßenausbesserung zu Stolk herstellen:
Auf dem ersten Foto sieht man das Ankündigungsschild für die aktuelle Baustelle; es steht (bestimmt zur Verwunderung vieler Leser) im Gemeindegebiet von Stolk! Und spaßeshalber fügen wir ein viertes Foto an. Es zeigt (nicht bearbeitet, also unverfälscht wie alle unsere Fotos), was hätte passieren können, wenn bei den links Heimfahrenden immer der Gegenverkehr zuerst ausgewichen wäre:
Dann hätte sich der Linksverkehr fortgesetzt, bis endlich mal kollisionsfrei ein Spurwechsel möglich gewesen wäre – vielleicht mitten in Stolk, wie ein Schnappschuss aus dem letzten Winter beweist.