Hier ist sie nun, die originalgetreue, aber nicht schießtaugliche Nachbildung der Kanone, die früher auf dem Vorplatz der Gedächtnishalle in Idstedtkirche stand und in diesem Monat als Blickfang hierher zurückgekehrt ist.
Wir zeigen sie von allen Seiten mit wechselnden Personen, aber fast immer dabei: Johannes Jessen aus Stolk, der Vorsitzende vom Förderverein der Gedächtnishalle. Er hatte die Idee und den Mut, sein Geld einzusetzen, ohne zu wissen, ob die Idstedt-Stiftung als Eigentümerin des Museums dieses Dekorationsobjekt würde haben wollen.
Dann scharte er begabte Handwerker um sich, die zusammen mehrere hundert Arbeitsstunden ehrenamtlich investierten. Das waren Alfred Steffen aus Stolk, Jochen Petersen aus Süderfahrenstedt und Werner Krause aus Norderfahrenstedt.
Unter anderem haben sie das Gestell der neuen Kanone weitgehend verzinkt, so dass ihr nicht das Schicksal der früheren Kanone droht; deren Lafette war nämlich nach vielen Jahren im Außenbereich einfach verrottet und nicht mehr standsicher.
Vorab musste für die Kanone der Aufstellplatz neu hergerichtet werden. Hier sprang die Mitgliedsgemeinde Stolk ein mit Trecker, Anhänger und den Arbeitskräften Reiner Haß und Justin Paulsen.
Zum Pressetermin der offiziellen Übergabe der Kanone als Leihgabe des Fördervereins an die Stiftung konnten nicht alle der hier Genannten kommen; deshalb sucht man einige auf den Fotos vergebens. Wer indes genau hinguckt, sieht etwas, das die besondere Bedeutung von Stolk für die Kanone herausstellt.