Himmelfahrt im Paleg

Der Stolker Schützenverein von 1909 bescherte seinen Mitgliedern und einer großen Öffentlichkeit einen fröhlichen Himmelfahrtstag im Vereinshaus Paleg. Eingeladen hatte er zu einem zweistündigen Preisschießen, bei dem erstmals ein Wanderpokal ausgegeben wurde, und zu einem Spanferkelessen. Gerade dieses Angebot förderte den Andrang.

Bis zum Nennungsschluss um 12 Uhr gab es 184 Anmeldungen zum Schießen. Das war auf den beiden Kleinkaliberbahnen nur zu schaffen, weil drei Stunden länger um Ringzahlen gerungen wurde. Bis dahin schafften nur drei Teilnehmer die Höchstringzahl 30. Aber es gab auch nur drei Preise, und darum war schon zu Beginn der k.o.-Runde klar, dass keiner der drei leer ausgehen würde. Schließlich siegte Hartmut Kühl vor Heiko Schulz und Alfred Steffen.

In dem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass „Hacky“ in der Vorrunde vier Scheiben gebucht hatte, auf denen er 115 von 120 möglichen Ringen getroffen hatte – das ist rekordverdächtig, zumal er sich obendrein in der Schlussrunde mit 29/30 gegen seine beiden Mitbewerber durchsetzte.

Unsere Fotos zeigen Sönke Marxen, bei dem alles Organisatorische des KK-Schießens zusammenlief, die Ankunft eines Herrentag-Bollerwagens, eine vormittägliche Momentaufnahme mit dem Bürgermeister von Sieverstedt, Hans-Otto Röh im Schießkanal, den Schießstand mit einer Aufsicht pro Schütze, Heiko Schulz mit der besten 30 des Tages, Angela Jensen, die den neuen Wanderpokal gestiftet hat, die rechte Saalhälfte bei der Preisverleihung, drei bekannte Stolker und zum Schluss noch einmal die Himmelfahrts-Sieger Hartmut Kühl, Heiko Schulz und Alfred Steffen.