In der vergangenen Woche gab es eine angekündigte Vollsperrung der Landesstraße zwischen Stolk und Idstedt. Dabei ist einigen Einwohnern die nur halbseitige Sperrung in Oberstolk unangebracht vorgekommen. Sie hatte zwei Gründe:
Die Durchfahrt für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz war schon vorab für möglich erklärt worden. In dem Fall sollte man aber nicht erst Absperrbaken zur Seite wuchten, um in den für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich einfahren zu können.
Außerdem zeigt unser Foto von der Ausfahrt aus dem Süderende keinerlei Hinweis auf eine Sperrung. Das dürfte also auch die anderen Einmündungen betroffen haben, so dass mit einzelnen Fahrzeugen durchaus gerechnet werden musste (was unser zweites Foto sogar beweist). Deren Fahrer aber müssen jeweils an beiden Enden der Sperrung eine Seite offen haben, um nicht unter freiem Himmel gefangen zu sein.
Die nächsten beiden Fotos zeigen die Ausbesserungsarbeiten auf Höhe der Abzweigung Schwenshöh, und das letzte Foto dokumentiert, dass wenigstens auf diesem kleinen Abschnitt der Hauptstraße ganz langsam gefahren werden musste, um die Einfahrt Richtung Helligbek (auf die man vielleicht gar nicht vorbereitet war) in Ruhe und ohne Linksdrall nehmen zu können. Während der Kontrolle durch unseren Reporter hat sich allerdings niemand an diese Geschwindigkeitsbeschränkung gehalten.
Was kommunalpolitisch Interessierte indes mehr „sauer aufstößt“, ist die Tatsache einer reinen Ausbesserung von Flickstellen auf der grundsanierungsbedürftigen Landesstraße zwischen Böklund und Idstedt: „Wenn dafür jetzt Geld ausgegeben wird, kriegen wir auch im nächsten Jahr noch keine neue Straße, die ursprünglich mal für 2021 versprochen war.“