Eisiger Ostwind fordert Einsatzkräfte beim Brand eines Einfamilienhauses in Arup auf ganzer Linie:
Kurz vor Mitternacht bemerkten Nachbarn das Feuer im Bereich des Daches eines abgelegenen Wohnhauses. Aufgrund des eingehenden Notrufes alarmierte die Leitstelle Nord mit dem Stichwort FEU G die Wehren Struxdorf, Ekeberg, Böklund und Schnarup-Thumby sowie das ELW 1 des Amtes Südangeln, Polizei und den Rettungsdienst.
Die Anfahrt zu dem abgelegen Haus gestaltete sich aufgrund der widrigen Straßen- und Wetterverhältnisse für die Einsatzkräfte als schwierig. Die Erkundung der erst eintreffenden Kräfte ergab, dass sich glücklicherweise keine Personen im Gebäude befanden. Umgehend wurde ein Löschangriff eingeleitet. Zunächst auf ein Seitengebäude, dann wurde über Leitern versucht, Teile der Bedachung zu entfernen, um auch dort den sich mittlerweile ausgebreiteten Brand zu bekämpfen. Um die Dachspitze zu erreichen, wurde die Drehleiter der Feuerwehr Schleswig nachalarmiert. Aufgrund der nicht ausreichenden Atemschutzgeräteträger wurden über die Atemschutzschleife der Feuerwehr Stolk weitere Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert.
Die starke Glatteisbildung und der eisige Ostwind erschwerten die Arbeit der über 80 Einsatzkräfte während der gesamten Zeit und forderten sie auf ganzer Linie. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Morgen.
Text: Amtswehrführung, Bilder: Nordpresse und stellvertretender Amtswehrführer