DRK-Adventsfeier

Die beiden DRK-Ortsvorsitzenden von Stolk, Heike Mordhorst, und Idstedt, Angelika Polzien, stehen auf unserem Foto symbolisch für die Nähe der beiden Dörfer, die in einigen Bereichen zusammenarbeiten, wie beispielsweise vergangenen Freitag bei der DRK-Adventsfeier im Gasthof „Zum goldenen Stern“.

Während sich der Saal schon frühzeitig füllte, spielte Heike Mordhorst mit dem Akkordeon weihnachtliche Hintergrund-Untermalung für die angeregten Gespräche an den Tischen. Bei der anschließenden Begrüßung stellte sich die Idstedterin vor, dankte den Stolkern und wünschte vergnügliche Stunden, während die Stolker Vorsitzende dem Ehepaar Struppe dankte für den gespendeten Weihnachtsbaum sowie den Plätzchen- und Kuchenbäckerinnen und den Frauen, die Saal und Baum geschmückt hatten bis hin zu den essbaren Schneemännern auf jedem Teller.

Vor und nach dem Kaffee sangen Stolker und Idstedter gemeinsam, wobei Heike Mordhorst mit ihrem Akkordeon Ton und Rhythmus vorgab. Diese Gemeinschaft griff Bürgermeister Kai Börensen in seinem Grußwort auf: „Unsere Dörfer sind nicht nur auf der Landkarte nah beieinander, sondern auch in den Herzen.“

Er zollte beiden Ortsvereinen Respekt für die Leistung übers Jahr, ob beim Blutspenden, Besuchsdienst oder verschiedenen Aktionen für Jung und Alt. „Ihr seid ein wichtiger Teil unseres gemeinschaftlichen Miteinanders; das kann man nicht im Internet bestellen – Gemeinschaft muss man leben!“, sagte Bürgermeister Börensen.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand indes ein Auswärtiger: Jann Rothberg. Der von den Thumbyer Theaterspielern bekannte Mime hatte plattdeutsche Geschichten mitgebracht, die seine Zuhörer in die eigene Kindheit versetzten, zum Lachen brachten und heftig applaudieren ließen. Jann Rothberg entführte sie ins Dithmarscher Wasser- und Schafland, in de Grönkohltied mit glaseerte Kantüffeln, Schwiensback un een fiene Köm, entlarvte den Weihnachtsmann als Mutter und zeigte auf, wie eine Klunker-Wollmütze in der Weihnachtszeit ein nachhaltiges Erziehungsmittel wurde. Mit seiner schauspielerfahrenen Stimme weckte er Phantasiebilder in den Köpfen seiner dankbaren Zuhörer.

Als zum Schluss alle „Oh du fröhliche“ sangen, hatte sich der Wunsch von Bürgermeister Kai Börensen bereits für den Freitagnachmittag erfüllt: „Lasst uns diese Zeit genießen – mit guten Gesprächen, innerer Wärme und einem Lächeln!“