„Die Stolker“

Die Stolker sind wir alle, die wir hier wohnen; aber „Die Stolker“ sind nur drei, nämlich die Sportler aus Stolk, die gestern vor einer Woche neben mehr als 800 aus ganz Deutschland zum wiederholten Mal am Viking Triathlon teilgenommen haben. Wir haben hierzu die Bilder und Zeiten:

Als erste musste Schwimmerin Vera Mundt Leistung zeigen in der 20 Grad warmen und wellenlosen Schlei auf 1,9km zwischen Luisenbad und Wikingturm. Sie schaffte die Distanz in 34:14 min.

Erst danach durfte Christian Ohlsen an den Start gehen. Er musste mit dem Fahrrad auf der für Autos gesperrten L 317 von Schleswig bis Stenderupau radeln – und das gleich dreimal, um auf die vorgegebene Streckenlänge von 90km zu kommen. Er schwitzte dafür in der Mittagshitze 2:38:30 Stunden. Zum Glück war er nicht in den Unfall involviert, der sich auf Höhe Bollingstedt ereignete. Dafür dürfte er der einzige gewesen sein, der genau wusste, gerade in Stolk zu sein, wo die Jugendfeuerwehr Kräftigungsmittel anbot (wir berichteten vor drei Tagen).

Das Staffelende übernahm Marco Schröder: Er musste einen Halbmarathon laufen auf einer 7km-Runde zwischen Königswiesen, Friedrichsberg, Schloss Gottorf und Dom. Auf der abwechslungsreichen und mit teils unerwarteten steilen Anstiegen gespickten Rundtour galt es, genau 21,1km zu schaffen. Das gelang ihm in 2:25:16 Stunden.

Inklusive der Staffelwechsel kamen die drei Stolker auf die Gesamtzeit von 5 Stunden, 42 Minuten und 13 Sekunden. Damit waren sie 20 Minuten schneller als im vergangenen Jahr. In der Gruppe der gemischten Staffeln brachte ihnen das den 23. Platz von 30 ein oder unter allen 65 Staffeln den 54. Platz.

Doch der genaue Rang ist gar nicht so wichtig. Immerhin war der Viking Triathlon ein Teil der Deutschen Meisterschaft in der Mitteldistanz; und dank Vera Mundt, Christian Ohlsen und Marco Schröder war Stolk mit dabei!!