Boßeln

Gestern fand die Verbrüderung von Stolkern und Süderfahrenstedtern ihre Fortsetzung beim inzwischen traditionellen Boßeln. Turnusmäßig war diesmal Start im Nachbardorf, und dann gingen  17 Mannschaften für drei Stunden und länger auf eine 4,2km lange Strecke bis zum Gasthof „Goldener Stern“.

Doch bis sie dort ankamen, regierten Spaß, Geselligkeit, Durst und Lust auf Leckerlis das Geschehen, wenn nicht gerade mal eine ins Gebüsch gedriftete Kugel zu suchen war. Auf diesen besonderen Reiz der körperlichen Ertüchtigung an frischer Luft hatten einige Teams sich mit extravaganten Bollerwagen genussvoll vorbereitet.

Die Kulturausschüsse beider Gemeinden hatten alles vorbereitet, überwachten den Ablauf und überreichten Preise nach der Auswertung. Auf Stolker Seite hatte Frank Feilberg die Oberaufsicht.

Nach einer fleischreichen Erbsensuppe überreichte er dem Stolker DRK die rote Laterne für die größte sportliche Leistung, nämlich die meisten Würfe.

Einen Getränkepreis gab es für das drittplatzierte Team „He löppt“. Unser Reporter hatte vorab den richtigen „Riecher“ und war dabei, als die zweiten und besten Boßler die Gemeindegrenze zu Stolk erreichten: Es waren die lustigen Leute von „De Stammdisch“ und als weiteste Werfer mit den wenigsten Würfen die junge Garde aus den Reihen der Aktiven unserer Freiwilligen Feuerwehr. Sie sind auf dem letzten Foto komplett zu sehen mit Frank Feilberg und Torsten Henningsen vom Organisationskomitee.