Straßenlampen

Seit heute ist das Projekt „Erneuerung der Straßenlampen“ abgeschlossen. Unser Startbild zeigt: Es leuchten nicht nur die Lampen, die schon lange kaputt waren (wie die linke), sondern jetzt leuchten alle weiß; sie sind umgerüstet auf LED. Das gelbliche Licht ist damit Geschichte.

Die Umrüstung der alten Lampen aus dem Jahr 1976 auf moderne Stromspartechnik war schon längst erledigt – nur nicht an der Hauptstraße und im Möhlbarg. Alles auf einmal zu erneuern war nämlich zu teuer; und deshalb blieben die Lampen, die erst 2013 auf die damals gepriesene Technik hochgerüstet worden waren, zunächst auf ihrem gar nicht mal so schlechten Standard.

Sie hatten nur einen schweren Nachteil: Es gibt keine Ersatzteile mehr, weil sich in den letzten zehn Jahren die Technik selbst überholt hat. Immer mehr Lampen gingen kaputt und blieben dunkel.

Deshalb hatte die Gemeindevertretung schon vor zwei Jahren beschlossen, dass als Abschluss der Umrüstung auch die NAV-Leuchten dran sind. Aber es gab noch einen ganz teuren weiteren Beschluss: das Lampennetz an der Hauptstraße in Niederstolk zu erweitern. Weil die Bebauung inzwischen durchgängig ist, sollen Autofahrer an der Beleuchtung sehen, dass sie schon oder noch in einer geschlossenen Ortschaft sind.

Beide Arbeiten, Erweiterung und Umrüstung, hätten im vergangenen Jahr erledigt werden sollen. Aber dann kam ein Umweltschaden im Regenrückhaltebecken dazwischen. Die Gemeinde musste mit einem hohen Betrag in Vorleistung gehen. Bis zur Erstattung dieser Kosten waren teure Investitionen deshalb gestoppt.

Danach war es zu spät für Ausschreibungen und Auftragserledigung bis zum Ende des Haushaltsjahres. Deshalb wurde das zweigleisige Verfahren erst im Januar diesen Jahres auf den Weg gebracht und verlief sich sogleich in den „Bergen der Bürokratie“.

Immerhin hat die ausführende Firma („Immer regnet das, wenn wir in Stolk arbeiten“) die Planung zügig in die Praxis umgesetzt. Unsere Fotos zeigen weißes Licht an der Hauptstraße im Regen, die Elektriker im Regen bei der Arbeit, die Kabelverlegung, die neuen Lampen und die Sicht eines Autofahrers im Regen auf dem Weg nach Böklund und zurück.