Sportschützen

Von allen Rednern erhielten die Sportschützen anlässlich ihrer gestrigen Jahreshauptversammlung im „Goldenen Stern“ ein dickes Lob dafür, das ganze Jahr hindurch jeden Donnerstag die Dorfgemeinschaft zusammenzubringen und dabei den schießsportlichen Leistungsgedanken nicht zu vergessen.

In seinem Jahresbericht freute sich Vorsitzender Hans-Heinrich Mordhorst, dass trotz coronabedingter Ausfälle mehrerer Wettbewerbe der Vereinsbetrieb noch vor dem Sommer wieder hochgefahren werden konnte. Ein Preisschießen in Klappholz, das traditionelle Dorfpokalschießen und das interne Weihnachtsschießen waren die Höhepunkte im regulären Betrieb, und ohne Waffen waren die Highlights eine Radtour sowie ein Ausflug zu den Flensburger Stadtwerken jeweils mit geselligem Ausklang.

Schießmeister Claus-Peter Ohlsen kannte schon die Ergebnisse vom aktuellen Angeln-Cup im Januar. Von den acht teilgenommenen Stolkern hatte Chris Petersen von Freeden die höchste Ringzahl mit 305,9 bei 30 Schuss auf Zehnerscheiben in elektronischer Zehntelwertung. Das reichte in seiner Altersklasse zum dritten Platz. Die besten Platzierungen in ihrer jeweiligen Altersdisziplin hatten Susann Karde mit einem ersten und Fred Hagge mit einem zweiten Rang in der Gesamtwertung.

Die von Kassenwart Sönke Struck vorgelegten Zahlen enthielten auch Summen aus 2021, weil die Pandemie damals ein geordnetes Vereinsleben nicht erlaubt hatte. Fred Hagge und Petra Steffen hatten seine Kasse geprüft und „wie gewohnt souverän geführt“ vorgefunden.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurden die drei einmütig wiedergewählt: Hans-Heinrich Mordhorst, Claus-Peter Ohlsen und Sönke Struck führen weiterhin die Vereinsgeschäfte. Auch Hans-Werner Staritz wurde als Schriftführer bestätigt, und für den regulär ausscheidenden Fred Hagge rückt Heinke Voß als Kassenprüferin nach.

Unter den geplanten Aktivitäten sticht der Ausflug Kiel – Oslo vom 14.-16. Mai hervor. Hier sind noch Plätze frei, die auch an Nichtmitglieder vergeben werden. Die Tour war nämlich schon vor zwei Jahren gebucht, durfte aber wegen Corona nicht stattfinden und wurde danach pandemiebedingt immer wieder verschoben. Nun ist der Termin zwar endgültig, passt aber nicht mehr allen, die ursprünglich gebucht hatten.

Zum Schluss gab es noch eine Auszeichnung: Den Wanderpokal für das jahreseifrigste Mitglied erhielt aus der Hand des Vorsitzenden Heike Mordhorst. Sie war an 39 Übungsabenden zum Schießtraining angetreten und verwies Alfred Steffen mit 37 auf den zweiten Platz. Damit bleibt der Pokal in seiner gewohnten Umgebung: Heike Mordhorst hatte ihn schon letztes Jahr gewonnen.