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Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft

 

Die Bauern unterstützen ihre Gemeinde

 

   Die Jagdgenossenschaft, die Vereinigung der Landbesitzer jagdbarer Flächen, hielt ihre Generalversammlung in der Gastwirtschaft „Goldener Stern“ ab. Eingangs dankte Jagdvorsteher Heiner Paulsen für das pünktliche Überweisen des Pachtgeldes, erläuterte ein gutes finanzielles Polster und lobte, dass es zwischen Jägern, Jagdvorstand und Bevölkerung ein harmonisches Einvernehmen gebe.

Diese Einmütigkeit zeigte sich auch bei der turnusmäßigen Wahl des Vorstands: Unter der Leitung von Ferdinand Dreesen wurden alle in ihrem Amt bestätigt. Damit leitet die Jagdgenossenschaft weitere vier Jahre Heiner Paulsen, sein Stellvertreter bleibt Hermann Kramer, und als Beisitzer fungieren weiterhin Conrad Harmsen, Peter Koll und Claus-Heinrich Petersen.

Breiten Raum nahm die Aussprache über die Auszahlung der Jagdpacht ein. Heiner Paulsen merkte hierzu an, dass sich in jüngster Zeit die Eigentumsverhältnisse durch auslaufende Betriebe und Generationswechsel erheblich verändert hätten. Wegen Datenschutz sei ihm oft nicht nachvollziehbar, wer wieviel Hektar besitze. Deshalb regte er die Neuerung an, dass die Landbesitzer auf das Geld der Jagdpächter verzichten. Stattdessen erhalte es die Gemeinde als Zuschuss für die Sanierung der Grantwege.  Die Bauern stimmten dem zu, verlangten aber eine Zweckbindung, damit kein Euro der Jäger im großen kommunalen Haushalt irgendwo untergeht.

Da die Pacht für 1365 ha Jagdfläche im Wegebau nur „ein Tropfen auf dem heißen Stein“ sei, regte Ingo Philipsen an, auch mal etwas auf dem Spielplatz Paleg zu finanzieren, das sichtbar und allein aus diesem Fördertopf stammt.

Beides wurde mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Den Vorstand ermächtigten die Landbesitzer, jährlich nach Bedarf zu entscheiden, ob das Pachtgeld für Wege oder Spielgeräte ausgegeben werden soll.

Abschließend ließen sich die Landeigentümer von den Jägern erzählen, dass Fasane und Rebhühner wegen verstärkten Maisanbaus deutlich weniger geworden seien. Von den 80 bis 100 Stück Rehwild in der Gemarkung würden immer noch zu viele auf der Landesstraße und der Kreisstraße durch Stolkerfeld den Verkehrstod sterben. In den letzten vier Jahren seien die Jäger genau 80 mal zumeist im Dunkeln an Unfallorte gerufen worden.

                                                                                                                 stz

 Foto Stolk Jagdgenossen:

Jagdvorstand

Der wiedergewählte Jagdvorstand: Conrad Harmsen, Peter Koll, Heiner Paulsen, Hermann Kramer und Claus-Heinrich Petersen (v.li.)